Knochendichtemessgerät von GE (DXA)

Zusammenfassung:

Die Knochendichtemessung erfolgt zur Abklärung einer Osteoporose oder der Vorstufe der Osteoporose, einer Osteopenie. Osteoporose ist der Verlust von Knochenmasse und Knochenstabilität. Mit zunehmendem Alter kommt es zum Abbau des Knochens. Doch Osteoporose macht sich oft erst bemerkbar, wenn sie schon weit fortgeschritten und eine erfolgreiche Behandlung schwierig ist. Deshalb ist das frühzeitige Erkennen der Osteoporose wichtig zur Sicherung der Lebensqualität.


Bei der Untersuchung durchdringen Strahlen den Knochen und werden je nach Dichte unterschiedlich stark abgeschwächt. Diese Abschwächung wird gemessen und mit einem Normwert verglichen. Aus der Abweichung wird die Dichte des Knochens bestimmt. Eine Knochendichtemessung ist angeraten bei Knochenschmerzen, gehäuften Knochenbrüchen, Mangelernährung, Rundrücken, Frauen in und nach den Wechseljahren, Nierenerkrankungen, Bewegungsmangel, hohem Alkoholkonsum, Zigarettenkonsum, Zuckerkrankheit, Osteoporose in der Familie, rheumatoider Arthritis, Überfunktion der Schilddrüse, Leberzirrhose, längerer Cortisontherapie.

 

Knochendichtemessung

Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralsalzgehalt des Knochens gemessen. Der Begriff Osteodensitometrie leitet sich teils aus dem Griechischen, teils aus dem Lateinischen ab. Die griechischen Wortteile "osteo" und "metrie" können mit Knochen und Messung übersetzt werden. "Densus" ist der lateinische Wortteil und bedeutet „dicht“.

Es gibt mehrere Verfahren, um die Knochendichte zu bestimmen. Sie beruhen auf der Abschwächung des Röntgenstrahls durch den Knochen. Dabei werden schwache Röntgenstrahlen durch die Knochen am Oberschenkel oder an der Lendenwirbelsäule geschickt. Je nach Knochendichte wird die Intensität der Röntgenstrahlen stärker oder geringer abgeschwächt und diese Abschwächung ist messbar. Ausschlaggebend ist der sogenannte T-Wert. Er gibt an, ob und wie weit der Messwert von der mittleren Knochendichte eines gesunden 30-Jährigen abweicht.

Derzeit wird die Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen erst dann vergütet, wenn ein osteoporotisch bedingter Knochenbruch vorliegt. Jeder kann die Messung jedoch auf eigene Kosten durchführen lassen.

In unserer Praxis wird die Osteodensitometrie anhand der quantitativen digitalen Radiographie (DEXA) durchgeführt: Sie wird vor allem zur Verlaufskontrolle der Osteoporose eingesetzt, da sie eine geringere Strahlenbelastung mit sich bringt als die QCT (quantitative Computer-Tomographie). Auch bei ihr handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung.

Das Dexa-Verfahren wird gutachterlich anerkannt und wird in den Richtlinien der Orthopäden und der rheumatologischen Liga empfohlen.

Der Patient legt sich auf den Untersuchungstisch. Zur Diagnose der Osteoporose wird die Knochendichte von Oberschenkelhals oder Lendenwirbelsäule gemessen. Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 20 Minuten.

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