Informationen zur Doppelkopfkamera

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DoppelkopfkameraDie High-Tech-Doppelkopf-Gammakamera vom Typ ECAM/SCINTRON VI+, die im November 2010 installiert wurde, sorgt nicht nur für eine enorme Qualitätssteigerung in der Bilderstellung, sondern erhöht dank kürzerer Aufnahmezeiten auch den Komfort für die Patienten erheblich.


Gerade schwerkranken Patienten bereitet das lange Liegen auf den Geräten zum Teil Probleme. Mit der Doppelkopfkamera konnten die Liegezeiten im Vergleich zu vorher halbiert werden. Das kommt allen Patienten zugute, die eine szintigraphische Untersuchung bekommen.


Bei einer Szintigraphie werden radioaktiv markierte Stoffe in den Körper eingebracht, die sich im zu untersuchenden Zielorgan anreichern und dann mit einer speziellen Kamera, von der die abgegebene Strahlung aufgefangen wird, sichtbar gemacht werden können.


Die Doppelkopfkamera ermöglicht ein großes Untersuchungsspektrum. So können Somatostatinrezeptor- Szintigraphien, die zum Erkennen von Tumoren in der Bauchspeicheldrüse dienen, oder Nebennierenmark- Szintigraphien gemacht werden. 3D-SPECT-Szintigraphien ermöglichen außerdem die genaue Lokalisation krankhafter Befunde wie Metastasen. Bei diesem Verfahren werden Schnittbilder in der Horizontalen, der Vertikalen und der Diagonalen angefertigt, die anschließend zu einer 3D- Rekonstruktion zusammengefügt werden. Das dreidimensionale Bild kann im Computer beliebig gedreht werden.

Mammographie-Screening

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Das Screening-Programm im Kreis Borken


Alle Frauen von 50 bis 69 Jahren werden von einer öffentlichen Stelle, der Zentralen Stelle in Münster, zur Mammographie anhand von Daten des Melderegisters persönlich und schriftlich unter Angabe des Ortes und des Termins der Untersuchung eingeladen. Dabei werden die landesrechtlichen Datenschutzbestimmungen eingehalten. Den in dem Einladungsschreiben vorgeschlagenen Termin können die Frauen bei der Zentralen Stelle unter der Telefonnummer des Info-Telefons 0251-929 5000 verlegen. Alternativ können interessierte Frauen, die noch nicht eingeladen wurden, unter der gleichen Nummer einen Termin vereinbaren. Frauen, die ohne festen Termin in der festen Mammograhie-Einheit in Bocholt oder im Mammobil erscheinen, müssen mit Wartezeiten rechnen.

 

Die Untersuchung findet für Frauen aus Bocholt, Rhede und Isselburg seit März 2006 in der festen Mammographie-Einheit im St.-Agnes-Hospital in Bocholt statt. Alle anderen Frauen des Kreises Borken werden in die mobile Einheit, das sogenannte "Mammobil", eingeladen, das seit Juli 2006 im Zweijahresrhythmus durch die übrigen Städte und Gemeinden des Kreises Borken fährt.

 

Beide Mammographie-Einheiten gleichen in etwa einer normalen Arztpraxis mit Anmeldung, Warte-, Umkleide- und Untersuchungsräumen. Dort werden von jeder Brust zwei Röntgenaufnahmen durch speziell ausgebildete Röntgenassistentinnen erstellt. Die Aufnahmen werden von zwei geschulten Ärzten unabhängig voneinander begutachtet. Bei etwa 95 % aller Frauen zeigt die Mammographie keinen Hinweis auf Brustkrebs. In diesem Fall werden die Frauen, mit Zustimmung auch der Gynäkologe und Hausarzt, innerhalb von sieben Werktagen nach der Untersuchung schriftlich benachrichtigt  und in zwei Jahren erneut zum Mammographie-Screening eingeladen.

 

Verdachtsfälle werden in eine Konsensuskonferenz, bestehend aus den Befundern und dem Programmverantwortlichen, eingebracht, kollegial beraten und unter Zuhilfenahme von eventuellen Voraufnahmen abschließend einheitlich beurteilt.

 

Bleibt der Verdacht bestehen, bekommt die Frau eine schriftliche Einladung zu einer kurzfristigen Abklärungsdiagnostik, zu der auf Wunsch ihr Gynäkologe oder Hausarzt teilnehmen kann. Bei der Abklärung führt der Programmverantwortliche nach einem Aufklärungsgespräch weitere Untersuchungen zur Abklärung des Verdachtes durch. Dazu gehört vor allem die Ultraschalluntersuchung und/oder zusätzliche Röntgenaufnahmen, selten die sogenannte Biopsie.

 

Bisherige Erfahrungen zeigen, dass 80 % der Frauen, die wegen einer auf älligen Mammographie erneut eingeladen wurden, keinen Brustkrebs hatten. Das Ergebnis der Abklärungsdiagnostik erhalten die Frauen innerhalb von siebenWerktagen nach der Einladung zur Abklärungsuntersuchung.

Nuklearmedizin

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Zusammenfassung:


Die Nuklearmedizin beschäftigt sich mit der therapeutischen und diagnostischen Anwendung von offenen, radioaktiven Stoffen und Ihren Verbindungen. Einen großen Anteil an der Diagnostik nehmen hierbei die bildgebenden Verfahren ein.
Im Gegensatz zur reinen Darstellung morphologischer Strukturen, ermöglicht die Nuklearmedizin Aussagen über funktionelle Abläufe im Körper. Durch Verabreichung von Radioisotopen oder damit markierte biologische Stoffe und Radiopharmaka werden Transport-, Stoffwechsel- und Ausscheidungsvorgänge im Körper qualitativ und quantitativ erfasst.

 

Die Darstellung der Vorgänge im Körper erfolgt mittels der Szintigraphie, z.B. Knochen-, Myokard-, Schilddrüsenszintigraphie.

 

Unter Nuklearmedizin versteht man das medizinische Fachgebiet, in dem bei verschiedenen Diagnose- und Therapieverfahren radioaktive Substanzen eingesetzt werden. Am bekanntesten ist ihr Einsatz bei der Diagnose und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen.

 

Auf die Nuklearmedizin wird aber auch z.B. bei Krebserkrankungen, Herzkrankheiten, Untersuchungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems (ZNS) oder bei rheumatischen Erkrankungen zurückgegriffen.

 

Die verwendeten Substanzen in der Nuklearmedizin bestehen aus einem kurzlebigen Radioisotop, d.h. einem radioaktiven Teilchen, das unter Abstrahlung von a-, ß- oder ?- Strahlung zerfällt. Meist ist außerdem ein zweiter Bestandteil vorhanden, der spezifisch an einen bestimmten Zelltyp im menschlichen Körper bindet. Auf diese Weise gelangt das Radioisotop über die Blutbahn, den Nahrungsstoffwechsel oder die Atemluft genau zu den Orten, an denen es therapeutisch wirken soll bzw. im Rahmen der Diagnose bestimmte Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht werden sollen

 

Mithilfe der Nuklearmedizin können Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper sichtbar gemacht werden. Dabei werden der zu untersuchenden Person spezifische Substanzen, die vorher radioaktiv markiert werden (Radiopharmaka), zum Beispiel per Injektion in die Blutbahn verabreicht. Bei diesen Radiopharmaka handelt es sich um Stoffe, die am entsprechenden Stoffwechselvorgang beteiligt sind.

 

Zerfallen die verabreichten Radiopharmaka im Körper, senden sie Gammastrahlen ab. Diese können mithilfe eines speziellen Geräts, der so genannten Gammakamera, gemessen und in ein Szintigramm umgewandelt werden. Unterscheidungen zwischen Bereichen mit hoher und geringer radioaktiver Aktivität liefern dem Arzt dann ein genaues Bild des Stoffwechselvorgangs.

 

Unterschieden werden kann dabei zwischen einem statischen Szintigramm, welches einen Ist-Zustand zu einem bestimmten Moment anzeigt, und einem dynamischen Szintigramm, das meist über einen Zeitraum von einer halben Stunde aufzeichnet und auf diese Weise zeitliche Veränderungen der Stoffwechselprozesse darstellen kann.

 

Da es sich bei einem Szintigramm um eine Darstellung der Vorgänge im Körper auf einer molekularen Ebene handelt, können bereits Krankheiten erkannt werden, die noch zu keinen anatomisch sichtbaren Veränderungen geführt haben. Angewandt wird diese Methode beispielsweise in der Frühdiagnose von Knochenmetastasen oder des Morbus Parkinson.

 

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Single-Photon-Emissions-Computertomographie (SPECT) zählen ebenfalls zu den nuklearmedizinischen Verfahren.

 

Bei der Therapie von Krankheiten mithilfe der Nuklearmedizin werden Radiopharmaka, die meist Betastrahlen abgeben, direkt in das zu behandelnde Organ eingebracht. Im Gegensatz zu den Gammastrahlen weisen diese eine geringere Durchdringungstiefe des Gewebes auf.

 

Die bekannteste nuklearmedizinische Therapiemethode ist sicherlich die Radiojodtherapie bei Schilddrüsenkrebs oder einer Schilddrüsenüberfunktion. Dem Erkrankten wird dabei das radioaktive Jodid-Isotop Jod-131 oral in Form einer Kapsel gegeben. Dieses lagert sich aufgrund des Stoffwechsels und eines spezifischen Aufnahmemechanismus vor allem in der Schilddrüse an und zerstört dort durch radioaktive Strahlung z.B. bösartiges Gewebe.

 

Ein weiterer Einsatzbereich der Nuklearmedizin ist die Behandlung von entzündlichen Prozessen, wie z.B. Rheuma von Schulter- oder Kniegelenken. Dabei wird das radioaktive Isotop Yttrium-90 direkt in das Gelenk gespritzt.

Therapien mit Radiopharmaka als auch PET-Untersuchungen werden in speziell dafür ausgerichteten Zentren durchgeführt.

 

Risiken und Komplikationen


Alle nuklearmedizinischen Untersuchungs- und Therapieverfahren sind meist sehr gut verträglich. Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf.

Knochendichtemessung

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Zusammenfassung:

 

Die Knochendichtemessung erfolgt zur Untersuchung von Osteoporose oder der Vorstufe Osteopenie. Osteoporose ist der Verlust von Knochenmasse und Knochenstabilität. Mit zunehmendem Alter kommt es zum Abbau des Knochens. Doch Osteoporose macht sich oft erst bemerkbar, wenn sie schon weit fortgeschritten und eine erfolgreiche Behandlung schwierig ist. Deshalb ist das frühzeitige Erkennen der Osteoporose wichtig zur Sicherung der Lebensqualität. Bei der Untersuchung durchdringen Strahlen den Knochen und werden je nach Dichte unterschiedlich stark abgeschwächt. Diese Abschwächung wird gemessen und mit einem Normwert verglichen. Aus der Abweichung wird die Dichte des Knochens bestimmt. Eine Knochendichtemessung ist angeraten bei Knochenschmerzen, gehäuften Knochenbrüchen, Mangelernährung, Rundrücken, Frauen in und nach den Wechseljahren, Nierenerkrankungen, Übergewicht, Bewegungsmangel, hohem Alkoholkonsum, Zigarettenkonsum, Zuckerkrankheit, Osteoporose in der Familie, rheumatoider Arthritis, Überfunktion der Schilddrüse, Leberzhirrose, längerer Cortisontherapie.

 

Bei der Knochendichte- Messung wird der Mineralsalzgehalt des Knochens gemessen. Der Begriff Osteo-Densitometrie leitet sich teils aus dem Griechischen, teils aus dem Lateinischen ab . Die griechischen Wortteile "osteo" und "metrie" können mit Knochen und Messung übersetzt werden. "Densus" ist der lateinische Wortteil und bedeutet „dicht“.

 

Es gibt mehrere Verfahren, um die Knochendichte zu bestimmen. Die meisten beruhen auf der Abschwächung des Röntgenstrahls durch den Knochen. Dabei werden zwei schwache Röntgenstrahlen durch die Knochen am Oberschenkel oder an der Lendenwirbelsäule geschickt. Je nach Knochendichte wird die Intensität der Röntgenstrahlen stärker oder geringer abgeschwächt und diese Abschwächung ist messbar. Ausschlaggebend ist der sogenannte T-Wert. Er gibt an, ob und wie weit der Messwert von der mittleren Knochendichte eines gesunden 30-Jährigen abweicht. Derzeit wird die Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen erst dann vergütet, wenn mindestens ein osteoporotisch bedingter Knochenbruch vorliegt.

 

Jeder kann die Messung dennoch mit Selbstzahlung durchführen lassen.

In unserer Praxis wird die Osteo- Densitometrie anhand der quantitativen digitalen Radiographie (QDR oder DEXA) durchgeführt: Sie wird vor allem zur Verlaufskontrolle der Osteoporose eingesetzt, da sie eine geringere Strahlenbelastung mit sich bringt als die QCT ( quantitative Computer- Tomographie). Auch bei ihr handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung.

 

Das Dexa-Verfahren wird gutachterlich anerkannt und wird in den Richtlinien der Orthopäden und rheumatologischen Liga empfohlen. Der Patient legt sich in das Untersuchungsgerät. Zur Diagnose der Osteoporose wird die Knochendichte von Oberschenkelhals oder Lendenwirbelsäule gemessen. Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 20 Minuten.

 

 

Alternative Untersuchungen:


Eine Blutuntersuchung gibt Hinweise darauf, ob bestimmte Erkrankungen vorliegen, die eine Osteoporose nach sich ziehen.

konventionelle Strahlentherapie

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Zusammenfassung:

 

Die Orthovolttherapie wird zur Behandlung entzündlicher Veränderungen im besonderen bei schmerzhaften Ellenbögen, Schultern, Hüften, Füßen, Fersen u.a. genutzt.

Die geringe Strahlenbelastung und die Erfolgsquote von 70 – 90 % rechtfertigen den Einsatz der Röntgenstrahlen.

Ein frühzeitiger Einsatz der Röntgenreiztherapie erhöht den Erfolg.

Nebenwirkungen sind so gut wie auszuschließen.

Sie wird vorrangig zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen wie auch degenerativer Krankheitsbilder eingesetzt.

 

Wir bestrahlen z.B.:

 

  • Epicondylitis rad. uln. hum. ( wie z.B. Tennisarm )
  • Periarthritis hum. scap. ( Schulterschmerz / Entzündung )
  • Koxarthrose/ Bursitis ( Hüftgelenksschmerz )
  • Gonarthrose ( Knieschmerz )
  • mit besonders guten Erfolg den Fersensporn und
  • kleine Gelenke wie z.B. Rhizarthrose ( Daumen ).

 

Eine Erfolgsquote zwischen 70 und 90 % rechtfertigt die Anwendung von Röntgenstrahlen bei gutartigen Erkrankungen.

Bei degenerativem Krankheitsbild ist die Strahlentherapie bei Versagen anderer physiotherapeutischen Behandlungsmethoden das Mittel der Wahl.

Nebenwirkungen konnten nicht beobachtet werden.

Eine vorübergehende Beschwerdezunahme signalisiert oftmals eine gute Ansprechbarkeit.

In der Regel werden 6 Bestrahlungen mit einer Fraktionierung Mo. – Do. über 2 Wochen angeboten jeweils
zwischen 8 – 12 Uhr.

Oftmals wird nach einer Therapiepause von 4 Wochen eine zweite Bestrahlungsserie notwendig, ggf. nach 3 Monaten der Einsatz einer 3. Bestrahlungsserie.

Sonographie

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Zusammenfassung:

 

Mit der Sonographie werden Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen dargestellt. Ein Schallkopf sendet Ultraschallwellen aus, die im Körper je nach Gewebeart unterschiedlich reflektiert werden. Diese reflektierten Schallwellen werden vom Schallkopf wieder empfangen. Die empfangenen Schallwellen werden in elektrische Impulse verwandelt, verstärkt und auf einem Monitor dargestellt. Es entstehen zweidimensionale Bilder, die eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe vermitteln.

 

 

Wann wird die Untersuchung durchgeführt?

 

Die Ultraschall-Untersuchung wird zur erstmaligen Diagnose und zur Verlaufskontrolle von Erkrankungen in vielen Bereichen eingesetzt:

 

  • Die Abdomen-Sonographie ist die Ultraschall-Untersuchung des Bauchraumes, bei der Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lymphknoten und Gefäße dargestellt werden. Erkrankungen dieser Strukturen wie beispielsweise Tumore, Zysten oder Steine lassen sich so sichtbar machen;
  • Die Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse macht Zysten, Tumore und Organvergrößerungen oder- verkleinerungen erkennbar;
  • Die Echokardiographie ist die Ultraschall-Untersuchung des Herzens;
  • Die Untersuchung von Gefäßen, beispielsweise der Beine oder im Halsbereich, dient der Diagnose von Gefäßverengungen oder -verschlüssen;
  • Das Ultraschallverfahren wird aber auch von Augenärzten, HNO-Ärzten, Urologen und Orthopäden angewendet. Es ist eine schnell durchzuführende, risikolose und kostengünstige Diagnose-Methode.

 

 

Was ist im Vorfeld zu beachten?

 

Zur sonographischen Untersuchung des Bauchraumes sollte der Patient nüchtern erscheinen, das heißt, er darf einige Stunden vor der Untersuchung weder etwas essen noch trinken. Anderenfalls kann der Bauchraum mit seinen Organen eventuell nicht untersucht werden, denn viel Luft im Darmbereich beeinträchtigt die Bildqualität.

 

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

 

Der Arzt bringt ein Gel auf den Schallkopf und die Haut auf, damit bei der Untersuchung keine Luft dazwischen ist. Sonst würde man kein Ultraschallbild erhalten.Durch die Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfs auf der Haut lassen sich die gewünschten Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen betrachten.

 

 

Mögliche Komplikationen

 

Die Ultraschall-Untersuchung ist praktisch risikolos, weil dabei keine gefährlichen Strahlen ausgesendet werden. Auch die Untersuchung von Schwangeren ist daher möglich.

 

 

Alternative Untersuchungen


Mit Hilfe der Computer-Tomographie (CT) oder Kernspin-Tomographie (Magnet-Resonanz-Tomographie, MRT) können ebenfalls alle Bereiche des Körpers untersucht werden.Durch die Angiographie sind Gefäßveränderungen nachweisbar. Es handelt sich dabei um eine Röntgenuntersuchung, bei der Gefäße durch Röntgenkontrastmittel dargestellt werden.

Mammographie

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Zusammenfassung:

 

Die Mammographie ist als Verfahren der Radiologie eine Röntgenuntersuchung üblicherweise der weiblichen, ggf. auch der männlichen Brust. Die kurative Mammographie ist die Durchführung einer Mammographie, wenn Beschwerden oder ein auffälliger Befund in der Brust vorliegen. Bei der Untersuchung wird die Brust zwischen einer Filmplatte und einer Kompressionsplatte für etwa eine Minute fixiert. Von jeder Seite werden zwei Bilder angefertigt, die von dem Radiologen beurteilt werden.

 

 

Ablauf der Untersuchung:

 

Die Untersuchung erfolgt an speziellen Röntgengeräten. Jede Brust wird aus zwei (meist von oben und schräg seitlich) oder mehr Richtungen aufgenommen. Während der Aufnahme wird die Brust zwischen den Kassettenhalter und einer Plexiglasplatte komprimiert, um die Strahlendosis gering zu halten und das Gewebe „aufzufächern“, d.h. mehr des Gewebes darzustellen. Die Kompression kann etwas unangenehm sein, sie darf aber nicht wehtun. Wenn Sie noch nicht in den Wechseljahren sind, sollten Sie die Untersuchung daher am besten in der ersten Zyklushälfte durchführen lassen: In der Zeit zwischen dem Ende einer Regelblutung und dem Eisprung ist die Brust weniger schmerzempfindlich und zudem weicher - sie lässt sich so besser beurteilen. Noch ein Tipp: Vor dem Gang zur Mammografie sollten Sie auf ein Deo verzichten. Es kann einen auf dem Röntgenbild sichtbaren Schleier hinterlassen.

 

Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen eine ähnliche Röntgenuntersuchung (wie er sie plant) schon in der letzten Zeit gemacht wurde. Ein Röntgenpass kann Ihnen als Gedächtnisstütze dienen.

 

Bringen Sie Ihrem Arzt frühere Röntgenbilder oder lassen Sie diese anfordern. Die Bilder sind zwar Eigentum des Arztes, der Sie angefertigt hat. Dieser ist aber verpflichtet, sie dem Patienten oder einem weiterbehandelnden Arzt leihweise zu überlassen (im Original oder als Kopie).

 

 

Analog oder digital

 

Derzeit gibt es zwei Mammografie-Techniken:

 

  • Die analoge Variante ist das Standardverfahren und entspricht dem „klassischen“ Röntgenbild (belichtete Filmfolie). Sie wurde in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert.
  • Die digitale Mammografie ist noch relativ jung und wird nicht überall angeboten. Die Bilder werden hier elektronisch im Computer gespeichert, lassen sich am Monitor begutachten, bei Bedarf vergrößern und nachbearbeiten. Dieses Verfahren wird in der Praxis in Ahaus genutzt.

 

Die Aussagekraft beider Varianten ist gleichwertig.

 

 

Am besten beim Spezialisten


Die Mammografie wird am besten in einer speziell darauf ausgerichteten radiologischen Arztpraxis durchgeführt, wo eigens geschulte Mitarbeiter mit viel Erfahrung arbeiten. Durch hochwertige und regelmäßig überprüfte Geräte lässt sich zudem die Strahlenbelastung durch das Röntgen gering halten.

 

 

Strahlenbelastung

 

Die Strahlendosis, der Sie bei einer Mammografie ausgesetzt werden, ist verhältnismäßig gering. Sie beträgt im Schnitt ungefähr 0,2 bis 0,3 Milli-Sievert (mSv). Das ist etwa ein Zehntel jener Strahlungsmenge, die - ausgehend vom Weltall, von Gesteinen und natürlichen Gasen - auf jeden Bundesbürger pro Jahr einwirkt (durchschnittlich 2,4 mSv). Zudem treffen die Röntgenwellen bei der Mammografie nur die Brust und nicht den ganzen Körper wie die natürliche Strahlung.

 

 

Erschwerter Befund

 

In bestimmten Fällen ist die Aussagekraft einer Mammografie eingeschränkt:

 

  • Sehr dichtes Brustgewebe (vor allem bei jüngeren Frauen; je dichter das Gewebe , desto höher das Krebsrisiko)
  • Silikonkissen, die vor dem Brustmuskel liegen (sie können alle Formen von Brustkrebs verdecken)
  • Ausgeprägte Mastopathie (gutartige Veränderung des Brustdrüsengewebes)

 

 

Bei Frauen nach einer Strahlentherapie


In diesen Fällen kann der Arzt zusätzlich zur Mammografie noch weitere Untersuchungen durchführen (zum Beispiel Ultraschall der Brust, MRT). Diese Verfahren kommen auch dann ergänzend zum Einsatz, wenn das Röntgenbild einen verdächtigen Befund liefert.

 

 

Mammografie-Screening


Je kleiner ein Tumor bei seiner Entdeckung ist, desto höher sind die Heilungschancen: Bösartige Knoten bis zu einem Zentimeter Durchmesser sind bei mindestens neun von zehn betroffenen Frauen heilbar, wie Statistiken belegen. Bei einer Tumorgröße von zwei bis drei Zentimetern werden dagegen nur noch etwa sechs von zehn Patientinnen dauerhaft wieder gesund.

Maßnahmen zur Früherkennung von Brustkrebs sind daher sehr wichtig. Mithilfe einer regelmäßigen Mammografie etwa lässt sich die Sterberate durch Brustkrebs in der Bevölkerung senken, zeigen Studien. Daher gibt es seit einigen Jahren mit der Röntgen-Reihenuntersuchung der Brust (Mammografie-Screening) ein gesetzliches Früherkennungsprogramm: Alle gesunden Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren können alle zwei Jahre kostenlos zur Mammografie gehen.

Röntgendiagnostik

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Zusammenfassung:


Die Röntgenstrahlung erreicht eine Speicherfolie. Diese wird in einem Auslesegerät mit Hilfe eines Lasers ausgewertet. Aus dem digitalen Signal erstellt ein Computer ein Röntgenbild. Dieses Bild ist dem herkömmlichen Röntgenbild gleichwertig. Es wird auf einem Monitor betrachtet und beurteilt. Es werden keine umweltschädlichen Röntgenfilme mehr erstellt. Hochgiftige Entwickler- und Fixiererlösungen werden nicht mehr benötigt.

 

Als Digitales Röntgen werden in der Radiologie Verfahren zum Röntgen bezeichnet, bei denen die Aufnahmen digitalisiert werden. Der große Unterschied zum Röntgenfilm ist die bessere Nachbearbeitung und die Integration in den Ablauf eines Krankenhauses oder in einer Arztpraxis.

 

Digitales Röntgen hat große Vorteile im Ablauf. Früher musste man Röntgenbilder nach der Aufnahme entwickeln. Durch die digitale Radiologie stehen die Bilder oft sofort zur Verfügung. Das Röntgenbild ist an jedem PC zu sehen. Die Röntgenbilder können an der sog. Workstation nachbearbeitet werden; man erspart sich dadurch Wiederholungsaufnahmen.Digitale Röntgenbilder benötigen meist, je nach Gerät, weniger Strahlung, wodurch auch der Patient einer wesentlich geringeren Dosis ausgesetzt ist.

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